Facharzt für Allgemeinmedizin - Thomas Hanisch
Thomas Hanisch
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News

Gesundheitsrisiken durch den Klimawandel

Das vergangene Jahr war das wärmste in Deutschland seit Beginn der Wetteraufzeichnung. Besonders im Juli und September gab es Hitzerekorde. Immer häufiger auftretende Hitzeperioden haben Auswirkungen auf unsere Gesundheit: So erhöhte sich mit steigenden Temperaturen die Sterberate deutlich. Für das Jahr 2023 wird für den Zeitraum April bis September von 3.200 Todesfällen aufgrund von Hitze ausgegangen. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) unterstützt Bürgerinnen und Bürger zielgruppengerecht mit Informationen zu Schutzmöglichkeiten und praxisnahen Handlungsempfehlungen.

Dr. Johannes Nießen, Errichtungsbeauftragter des Bundesinstituts für Prävention und Aufklärung in der Medizin (BIPAM) und Kommissarischer Leiter der BZgA: „Vielen Menschen sind die gesundheitlichen Risiken durch Hitzebelastungen nicht bewusst. Dabei sind Hitzetage und Hitzewellen ganz besonders für ältere Menschen, Menschen mit Vorerkrankungen sowie Babys und Kleinkinder riskant. So verändern sich mit steigendem Lebensalter der Stoffwechsel und andere Prozesse im Körper. Da ältere Menschen außerdem seltener Durst verspüren, besteht die Gefahr, dass sie dehydrieren und überhitzen. Babys und Kleinkinder bekommen schneller einen Sonnenstich, Fieber oder Symptome von Hitzeerschöpfung. Unser Ziel ist daher, das Wissen der Menschen über Schutzmöglichkeiten für sich und andere zu stärken.“

Mit dem Portal www.klima-mensch-gesundheit.de bietet die BZgA der Allgemeinbevölkerung, Eltern mit kleineren Kindern und älteren Menschen Hilfestellung, um Hitzewellen besser zu überstehen. Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, Kommunen, Kitas, Schulen und Pflegeeinrichtungen erhalten Hinweise, wie sie hitzebezogenen Gesundheitsproblemen vorbeugen und Menschen dabei unterstützen können, gut mit Hitzewellen umzugehen. Auch zu den Belastungen zunehmender UV-Strahlung und dem Thema Allergie und Allergieschutz informiert das BZgA-Internetangebot. Ergänzend stehen kostenlos bestellbare Printmedien zur Verfügung.

Wie sich insbesondere ältere Menschen auf Hitzebelastungen vorbereiten können, beschreibt das BZgA-Angebot www.gesund-aktiv-aelter-werden.de. Auf der Website gibt es praktische Tipps für den Alltag sowie Merkblätter zum Download für Angehörige und Fachkräfte.

Speziell an Eltern, Betreuende und Fachkräfte richtet sich das BZgA-Internetportal www.kindergesundheit-info.de mit einer Vielzahl an Gesundheitsthemen, die in den ersten Lebensjahren von Bedeutung sind – darunter auch viele Tipps, wie Babys und Kinder vor Sonne und Hitze geschützt werden können.

Warum Alkohol und Hitze keine gute Kombination sind, erläutert die Internetseite der BZgA-Kampagne „Alkohol? Kenn dein Limit.”: www.kenn-dein-limit.info/gesundheit/

Preise für Apps auf Rezept sind um 50 Prozent gestie­gen

Wie läuft es mit den Apps auf Rezept? Der heute veröffentlichte zweite DiGA-Report von der Techniker Krankenkasse (TK), dem Forschungsinstitut Vandage und der Universität Bielefeld zieht Resümee, wie die Digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA) im Gesundheitssystem angekommen sind. Die Auswertungen zeigen, dass der durchschnittliche Preis für Apps auf Rezept von 2020 bis 2023 um 50 Prozent gestiegen ist.

Bedenkliche Preisentwicklung bei Apps auf Rezept   Krankenkassen übernehmen die Kosten für Apps, die vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) geprüft und zugelassen wurden. "Wir sehen, dass die Preise für DiGA in den vergangenen drei Jahren exorbitant gestiegen sind", so Dr. Jens Baas, Vorstandsvorsitzender der TK. Lag der Durchschnittspreis für eine DiGA im Jahr 2020 noch bei 418 Euro, sind es 2023 bereits 628 Euro. Der höchste Preis einer DiGA liegt bei 2.077 Euro für die App Levidex gegen Multiple Sklerose. "Wir brauchen dringend eine wirksame Regulierung der Preise für Apps auf Rezept. Es ist ökonomisch nicht zu verantworten, dass die Versichertengemeinschaft immer mehr Geld für Anwendungen zahlen muss, deren Nutzen zu diesem Zeitpunkt noch nicht belegt ist", so Baas. Eines der zentralen Probleme der Preisbildung ist, dass die Hersteller die Preise im ersten Erstattungsjahr unabhängig vom nachgewiesenen Nutzen frei festlegen können. "Die Hersteller kalkulieren die Abschläge der späteren Verhandlungen mit der GKV bereits in ihre Preise ein und setzen die Einstiegspreise immer höher an. Dadurch hat sich bei den Apps auf Rezept eine Preisspirale nach oben in Gang gesetzt", kritisiert Baas. Die Preishöhe von DiGA im ersten Jahr sei unverhältnismäßig verglichen mit analogen Therapien.

Apps immer länger ohne Nachweis der Wirksamkeit in der Erstattung Bislang gilt für die Hersteller ein Erprobungsjahr, in dem DiGA verordnet werden dürfen, die Wirksamkeit der Anwendung aber noch nicht nachgewiesen sein muss. In diesem Erprobungsjahr dürfen Anbieter die Preise für ihre Apps frei festsetzen. Erst ab dem zweiten Jahr muss die Wirksamkeit durch Studien belegt werden und endgültige Preise werden zwischen Krankenkassen und DiGA-Anbieter verhandelt. "Wir sehen im Report, dass 29 von 45 Anwendungen den Nutzen im Verlauf des Probejahres nicht nachweisen konnten. Die Krankenkassen müssen dann weiterhin die höheren Preise bezahlen, bis der Nutzen abschließend belegt ist. Durchschnittlich werden die Apps 256 Tage länger als ursprünglich geplant zu den höheren Preisen in der Erprobung erstattet", so Prof. Wolfgang Greiner von der Universität Bielefeld. "Da die Herstellerpreise im Schnitt mehr als doppelt so hoch sind wie die später verhandelten Preise, wird das Erprobungsmodell mehr und mehr zu einem strukturellen Kostenrisiko für die GKV", sagt Greiner.

GKV bleibt auf DiGA-Kosten sitzen Da die Krankenkassen zunächst die hohen Preise im ersten Erstattungsjahr bezahlen, müssen die Hersteller nach den Preiskürzungen die von den Kassen vorgestreckten Beträge zurückzahlen. Die Kassen erhalten zurück, was sie an zu hohen Preisen über das Probejahr hinaus gezahlt haben. Haben die App-Anbieter keine Rücklagen gebildet, bleiben die Kassen auf einem Teil der Rückforderungen sitzen. Allein die aufgrund von Insolvenzen offenen Rückzahlungen belaufen sich auf mittlerweile 2,6 Millionen Euro zulasten der TK. Das entspricht rund zehn Prozent der bisherigen Gesamtausgaben der TK für DiGA. "Wir kommen im Report zu dem Schluss, dass den Kassen durch die verlängerte Abrechnung der höheren Herstellerpreise ein Ausfallrisiko von bis zu elf Prozent der jährlichen Ausgaben für DiGA entsteht", so Greiner. Damit würden DiGA indirekt zu einer Wirtschaftsförderung für Start-ups, da die frei festgesetzten Einstiegspreise wie ein Kredit auf Kosten der GKV wirkten.

Wer nutzt Apps auf Rezept? Bis Ende 2023 wurden bei der TK 106.000 Freischaltcodes für DiGA eingelöst. Am häufigsten verschrieben wurden Apps für die mentale Gesundheit (32.384), gegen Übergewicht und Diabetes (18.594) und gegen Rücken- und Knieschmerzen (17.996). Mit 67,5 Prozent liegt der Anteil der Frauen bei den DiGA-Nutzerinnen und -Nutzern deutlich höher als der der Männer. Ein Blick auf die Altersverteilung zeigt, dass es auffallend weniger Verschreibungen bei den unter 30-Jährigen und den über 60-Jährigen gibt. Das Durchschnittsalter der DiGA- Nutzerinnen und -Nutzer liegt bei 45 Jahren.

22.200 Ärztinnen und Ärzte haben DiGA verordnet Der Report zeigt, dass die Apps in den Arztpraxen noch nicht flächendeckend angekommen sind. Lediglich zwölf Prozent aller Ärztinnen und Ärzte haben bis Ende Juni 2023 Rezepte für DiGA ausgestellt (rund 22.200 von rund 185.000). Auf die höchste Nutzungsquote kommt Berlin mit 9,1 Freischaltcodes pro 1.000 TK-Versicherten, am wenigsten verbreitet sind Apps auf Rezept im Saarland mit nur 4,8 Freischaltcodes auf 1.000 Versicherte.

Geplantes Präventionsgesetz zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Bis zur Sommerpause möchte Bundesgesundheitsminister Professor Karl Lauterbach einen Gesetzentwurf zur Stärkung der Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorlegen. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) begrüßt diese Initiative, allerdings greife ein selektives Maßnahmenpaket zu kurz. In einer Stellungnahme1 weist die DDG darauf hin, dass bereits andere Volkskrankheiten wie Diabetes mellitus und Adipositas Vorläufer von Herzerkrankungen sein können. Nur ein umfassender „health in all policies“-Ansatz könne auf eine ganzheitliche Präventionsstrategie einzahlen – die das Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen reduziert und letztlich eine konsequente Fortführung im Sinne der bisherigen Nationalen Diabetesstrategie (NDS) wäre.

Im Impulspapier des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) im Oktober 2023 war zu lesen, dass für ein mögliches Präventionsgesetz gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen 4 Handlungsfelder geplant sind: die Verbesserung der Früherkennung bei Kindern und Jugendlichen sowie bei Erwachsenen, die Erweiterung von Disease-Management-Programmen (DMP) und die Reduzierung des Nikotinkonsums. „Diese Punkte können wir so unterschreiben und begrüßen es ausdrücklich, dass Gesundheitsprävention wieder auf die politische Agenda gesetzt wird. Wir setzen große Hoffnung darauf, dass das BMG geeignete Strukturen und die Finanzierung schafft, um den Vormarsch von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, das damit verbundene Leid für die Betroffenen sowie die daraus entstehenden Kosten für das Gesundheitswesen zu verringern“, betont Professor Dr. med. Baptist Gallwitz, Mediensprecher der DDG.

Noch vor dem Herz erkranken oft andere Organe

Kardiovaskuläre Erkrankungen entstehen meist aufgrund eines schlechten Lebensstils wie ungesunde Ernährung, Bewegungsarmut, Rauchen und übermäßiger Alkoholkonsum. „Es ist seit mehr als 20 Jahren bekannt, dass die oben genannten Lebensstilfaktoren, schon bevor sie zu kardiovaskulären Erkrankungen führen, weitere Krankheiten, wie vor allem Typ-2-Diabetes und damit verbundene Erkrankungen wie Fettleber, obstruktives Schlaf-Apnoe-Syndrom, chronische Nierenerkrankung (CKD) sowie neurodegenerative Erkrankungen auslösen können“, erklärt Professor Dr. med. Andreas Fritsche, Präsident der DDG. Aktuelle Forschungsergebnisse bestätigen sogar, dass Diabetes mellitus als Treiber von Herz-Kreislauf-Erkrankungen gilt. Bis zu drei Viertel der Diabetespatientinnen und -patienten sterben an Herzinfarkt und Schlaganfällen. Das Risiko von Menschen mit Typ-1- oder Typ-2-Diabetes für kardiovaskuläre Erkrankungen ist 2- bis 4-fach erhöht, bei Frauen sogar um das Sechsfache.

Gesamtkonzept für Prävention gegen Volkskrankheiten schaffen

Das geplante Präventionsgesetz sei daher zu kurz gesprungen, moniert die DDG. „Wir würden uns wünschen, dass das BMG Volkskrankheiten als ein Zusammenspiel versteht und die geplanten Präventionsmaßnahmen nicht isoliert auf das Herz bezieht. Keine chronische Erkrankung kann für sich stehen, weshalb wir für die Nationale Diabetesstrategie seinerzeit ganzheitliche Präventionsmaßnahmen gefordert hatten, die auch anderen Volkserkrankungen vorbeugen. Dazu gehören vor allem die Förderung von täglichen Bewegungszielen in Kitas und Schulen, die Einführung einer Zucker- und Fettsteuer sowie verbindlicher Qualitätsstandards für die Verpflegung in Kitas und Schulen und mehr Kinderschutz in der Lebensmittelwerbung2“, so Barbara Bitzer, Geschäftsführerin der DDG und Sprecherin der Deutschen Allianz Nichtübertragbarer Krankheiten (DANK). „Auch die Weltgesundheitsorganisation WHO und DANK fordern für nichtübertragbare Erkrankungen einen übergreifenden `health in all policies´-Ansatz, der sich in dem vorgelegten Impulspapier und der aktuellen Kommunikation des BMG leider nicht wiederfindet.“ In einem Gesamtkonzept, das die größten Volkskrankheiten wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfall, Bluthochdruck und Adipositas im Blick hat, könnten Ressourcen gebündelt, sinnvoll eingesetzt und die Prävention so wirksamer umgesetzt werden.

Die DDG appelliert daher an die Politik, längst fällige Schritte der Nationalen Diabetesstrategie (NDS) nun umzusetzen. „Seit der Verabschiedung im Sommer 2020 schlummert die NDS in der Schublade der vergessenen Vorhaben und wartet auf eine Überführung in einen Nationalen Rahmenplan“, so Gallwitz. „Es ist unverständlich, warum das BMG nun mit einem neuen Präventionsgesetz um die Ecke kommt, nicht aber bereits gestartete Vorhaben konkretisiert.“

Europawahlen 2024 – für mehr grenzenlose Prävention!

Anlässlich der anstehenden Europawahlen im Juni 2024 weist die DDG darauf hin, dass Diabetes vor Landesgrenzen keinen Halt macht. Derzeit leben in der EU etwa 31,6 Millionen Menschen mit Diabetes – das entspricht der Summe der Bevölkerungen der Niederlande, Portugals und Kroatiens. Prognosen deuten darauf hin, dass bis zum Jahr 2030 die Zahl der Menschen mit Diabetes in der EU bei circa 33,2 Millionen liegen wird. „Das bedeutet nicht nur eine deutliche Zunahme der derzeit bereits fast 700 000 Todesfälle aufgrund von Diabetes oder seiner Folgeerkrankungen. Es führt auch zu einem gewaltigen Anstieg der bereits im Jahr 2021 mit 104 Milliarden Euro bezifferten Gesundheitskosten, die ein Diabetes mellitus in der EU verursacht“, bilanziert Fritsche. In Anbetracht dieser dramatischen Zahlen sei die EU angehalten, im Interesse seiner Bevölkerung und der Zukunftsfähigkeit der nationalen Gesundheitssysteme, dringend mehr in Präventionsmaßnahmen gegen Volkskrankheiten wie Diabetes zu investieren. „Auch hier könnte eine umgesetzte Nationale Diabetesstrategie ein gutes Vorbild für eine europäische Diabetesstrategie sein. Denn ihre verhältnispräventiven, wie verhaltenspräventiven Ansätze schaffen Synergien mit einem nachweislich guten Effekt“, so Gallwitz. Literatur:

1 Stellungnahme der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) zum Impulspapier„Früherkennung und Versorgung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen“ des Bundeministeriums für Gesundheit (BMG) vom Oktober 2023

2 Strategiepapier der DANK

06.06.2024 DGA | Quelle: Deutsche Diabetes Gesellschaft e.V.

Masern­imp­fung

85 Prozent der im Jahr 2020 geborenen Kinder haben in ihren ersten beiden Lebensjahren eine vollständige Impfung gegen Masern erhalten. Das zeigt eine aktuelle Auswertung von Versichertendaten der Techniker Krankenkasse (TK). Vollständig heißt, dass die Kinder beide in den ersten zwei Lebensjahren empfohlenen Teilimpfungen gegen Masern bekommen haben. 10,3 Prozent der betrachteten Kinderkohorte bekamen bis zu ihrem zweiten Geburtstag eine der beiden Teilimpfungen, 4,7 Prozent wurden gar nicht gegen Masern geimpft.  

Kein Coronaeffekt bei den Impfquoten   "Es ist wichtig, dass Kinder beide Teilimpfungen erhalten, damit sie sicher immunisiert sind", sagt Dr. Jens Baas, Vorstandsvorsitzender der TK. Im Vergleich zu den im Jahr 2019 geborenen Kindern sind die Masernimpfquoten in etwa gleichgeblieben - die Auswertung zeigt, dass die Hochphase der Coronapandemie keinen negativen Effekt auf die Impfquoten der TK-versicherten Kleinkinder hatte. Allerdings ist auch der Anteil der in den ersten beiden Lebensjahren komplett ungeimpften Kinder mit 4,7 Prozent konstant geblieben. Im Vergleich zu den Geburtsjahrgängen zuvor ist der Anteil der Kinder, die in den ersten beiden Lebensjahren gar keine Masernimpfung erhalten haben, gesunken. Bei dem Geburtsjahrgang 2018 waren es 5,8 Prozent der Kinder, bei dem Geburtsjahrgang 2017 6,5 Prozent.  

"Die Impfung bleibt wichtig" "Masern sind keine harmlose Kinderkrankheit. Sie gehören zu den ansteckendsten Infektionskrankheiten und sind nicht ausgerottet. Deshalb bleibt die Impfung wichtig", so TK-Chef Baas. Empfohlen wird eine Impfquote von 95 Prozent, um größere Masernausbrüche zu vermeiden. Zuletzt gab es Schlagzeilen zu größeren Masernausbrüchen in Großbritannien. Die englischen Behörden wiesen in diesem Zusammenhang auf zu niedrige Impfquoten hin.   

03.06.2024 DGA | Quelle: Techniker Krankenkasse (TK)



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Airflow-Geräte

Pulver-Strahl-Geräte, mittels derer Verfärbungen an den sichtbaren Zahnflächen entfernt werden können, ohne dass der Zahnschmelz angegriffen wird.